#inflation liegt im Übrigen nicht bei 2,5% p.a.

Ein Twitter Thread von Conava

Üblicherweise berechnet man die Steigerung der M3 Geldmenge in %:
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/241829/umfrage/entwicklung-der-geldmenge-m3-in-der-euro-zone/

Das macht dann innerhalb der Eurozone eine Inflation von Ende 2019 auf Ende 2020 schlappe 11,61%

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Seit Beginn der Euro Einführung in 2002 hat der Euro im Mittel 5,03% und im Durchschnitt 5,32% verloren. Vergleicht man die Geldmenge in 2020 und 2002, so hat sich der Wert des Euro in alleine 18 Jahren mehr als halbiert.

Grund hierfür ist, dass die EZB bei der Inflationsmessung den HVPI nutzt. Dieser wird jedes Jahr nach Gusto angepasst und pauschalisiert das Ausgabenverhalten eines Europäers. Zusätzlich sind Investitionsobjekte in der Zusammensetzung nicht berücksichtigt.

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Das ganze hat nichts mit Kapitalismus zu tun, es ist Geldsozialismus. Es wird solange gut gehen, solange die Mehrheit der Bevölkerung Vertrauen in unendlich vermehrbares bedrucktes Papier hat. Die Party endet, wenn der Mensch versteht, dass Fiat-Währungen langfristig schaden.

Die Schulden der öffentlichen Haushalte sehen kein Stück besser aus:

2001: 1.223 Mrd. €
2020: 2.332 Mrd. €
(+90,68%)

Die Bevölkerung, die das tragen muss indes ist kaum gewachsen:

2001: 82,3 Mio.
2020: 83,2 Mio.
(+1,09%)

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Quelle: https://twitter.com/Conava2/status/1399417932350906371